Über die Charaktertiefe von blauen Muggelsüßigkeiten

Manchmal (ok oft) unterhalte ich mich mit meinen Romanfiguren, manchmal (noch öfter) rumoren sie bloß in meinem Hinterkopf herum und quatschen mir frech dazwischen und manchmal (ach was, immer!) glauben sie, alles besser zu wissen als ich.

Gestern waren sie sauer. So richtig sauer. Diese eingeschnappte, nachtragende Art von Persönlich-Angepisst-Sein-Sauer. Salem und Tenazius zumindest — meine Hauptfigur und sein Schriftführer.
Warum? Weil ich es gewagt hatte darüber nachzudenken, ob und in wie weit meine Figuren stereotyp sind.

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Von Schneeflocken und Desastern

Der Winter im Ruhrgebiet ist ja schon ein Desaster an sich. Zumindest für alle, die knackig kalte Winter mit ordentlich Schnee lieben.
Für die, die Schnee nicht mögen, auch. Kaum fällt nämlich mal eine Flocke, ist schon wieder Desaster, auf den Straßen und im Terminplan der Deutschen Bundesbahn.
Aber hier geht es ausnahmsweise nicht um die aktuelle Wetterlage, sondern um die akute Situation auf meinem Schreibtisch. Ebenfalls ziemlich desaströs … zum Glück.

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Und das neue Jahr so …

Hallo zusammen, hallo 2018!

Also was steht an? Wie sehen eure Pläne aus? Habt ihr Listen gemacht, euch Ziele gesetzt und jede Menge neue Energie gesammelt?
Hier startet es etwas verhalten aber durchaus optimistisch. Ich halte mich – wie jeden Morgen – an meiner Kaffeetasse fest, starre auf den Laptop und weiß noch nicht so genau, was ich aus den Punkten machen soll, die ich da notiert hab.

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Jahresende und Winterschlaf

Gut zwei Wochen noch, dann ist dieses Jahr wieder vorbei. Zeit sich zurückzuziehen, Situationen, Ziele und grundsätzlich einfach mal “den ganzen Kram an sich” zu überdenken.

Von guten Vorsätzen halte ich nicht viel, aber von guten Zeitpunkten und auch von guten Plänen und gut durchdachten Konzepten. Deshalb gehören die nächsten Wochen allein meiner Familie und meinen Gedanken. Dieser Blog geht sozusagen in den Winterschlaf.

Das Schreiberherz, mein anglophile Gehirn und ich melden uns in der zweiten Kalenderwoche in 2018 wieder zurück. Bis dahin wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Alles Liebe und genießt die Zeit!

 

Maudes zuckende Öhrchen

Der Cursor blinkt und blinkt … und immer noch steht kein einziges Wort auf der ersten Seite.

Normalerweise mach ich mir um den ersten Satz einer Geschichte nicht so viele Gedanken. Das Exposé, sprich der grobe Plot-Ablauf, und das erste Kapitel entstehen irgendwie gleichzeitig. Erstmal die Rohfassung der ersten Seiten runter schreiben (so als Testgebiet für die Charaktere). Klappt gut? Plot steht? Dann wird nochmal überarbeitet und umgeschrieben, bis das erste Kapitel passt.

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Sinonyme, Harz 4 und Augenlieder

Eine meiner Deutschlehrerinnen (ich weiß nicht mehr in welcher Klasse) hat mal über mich gesagt: „Ihre Aufsätze sind ja nicht schlecht und wenn sie weiter so viel liest, wird sie die richtige Schreibweise der Wörter schon aufschnappen.“

Das ist so ziemlich die unsinnigste Aussage, die ich je in meinem Leben gehört hab! Ernsthaft, wie kommt man auf sowas?

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Das Schreiberherz und die Heimatliebe

„Your Home is where your heart is“

Mein anglophiles Gehirn schiebt natürlich gleich einen englischen Satz an den Anfang dieses Posts. Aber mein Herz ist erstaunlicherweise völlig einverstanden.

Alle drei sind wir schon ein bisschen rum gekommen in dieser Welt. Wir sind in Rheinhessen geboren und am Niederrhein groß geworden. Wir waren eine ganze Weile lang in Nordirland und sogar in Australien unterwegs.

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