ANFÄNGE, ABSAGEN UND TOMATEN

 

CARLSEN♥LOVE

Angefangen hat es hier mit der spontanen Idee meine „Bewerbung“ beim CARLSEN Verlag zu unterstützen.

Mein Manuskript lag seit März 2017 dort zur Durchsicht auf einem Lektorenschreibtisch. Da ich aus leidvoller Erfahrung wusste, dass das einige Monate dauern kann, kam mir der Gedanke in der Zwischenzeit Werbung in eigener Sache zu machen und (durch gesteigerte Medienpräsenz) evtl. auch ein klein wenig den Verlag dazu zu verführen, das Manuskript in die nähere Auswahl zu nehmen.

War vielleicht ein bisschen spät, erst im Juni auf so eine Idee zu kommen. Und vielleicht auch etwas naiv.

Ja gut, es war GANZ ORDENTLICH naiv zu denken, dass einen großen Verlag wie CARLSEN so etwas beeindrucken könnte. Aber ganz ehrlich: Es hat sau viel Spaß gemacht!

Einfach losbloggen und schauen was passiert. Kann ja nicht viel schief gehen. Ist auch nichts schiefgegangen. Aber die Absage kam dann halt doch.

 

DIE ABSAGE

War nicht die erste. Die anderen Absagen hab ich auch überlebt. Man weint ein bisschen, ist ordentlich enttäuscht und verwünscht eine Weile lang den ganzen Scheiß. Und dann atmet man einmal tief durch und fängt wieder an.

Und nach einer Weile ist auch der Spaß wieder da. Kommt ganz von allein … genau wie die Hoffnung, dass es doch noch irgendwann klappt mit dem eigenen Buch. Wird schon!

 

DER UMBAU

Und weil es mir gefallen hat, das Bloggen, bleib ich einfach dabei. Der Blog bekommt jetzt (im August 2017) einen neuen Namen (aus CARLSENLOVE wird LongStoryShort) und ein paar neue Texte (wie diesen hier) und gut ist.

Manchmal kriegt man eben doch etwas dazu im Leben. Vielleicht nur eine Kleinigkeit, oder etwas Unerwartetes.

Bei uns wird zum Beispiel grade nicht nur dieser Blog, sondern auch unser Garten umgebaut. Mit Hilfe eines guten Freundes, der als einziger wirklich Ahnung von dem Thema hat. Vorletzten Samstag ergab sich da folgende Situation:

Guter Freund: „Hey, habt ihr Tomaten ausgesät?“

Mann meines Lebens: Ratloser Blick zu mir

Ich: Heftiges Kopfschütteln

Guter Freund: „Das da ist eine Tomatenpflanze.“

Ich: Ratloser Blick zum Mann meines Lebens

Er: Heimlicher Fingerzeig auf das vermutlich gemeinte Grünzeug

Der Freund hat dann kurzerhand eines der Unkräuter ausgegraben und in einen Topf verpflanzt. Ein Stock wurde angespitzt und das Pflänzchen daran festgebunden. „So, gut gießen!“

Ist uns einfach so „zugewachsen“ die Pflanze. Vermutlich aus den Nachbargärten. Das Löwenmädchen und ich haben sie brav gegossen und Tada!

 

Jetzt hab ich einen Blog und eigene Tomaten. Kommt etwas unerwartet, aber mir gefällt`s!