Jetlag im Internet

Dieses ganze Social-Media-Zeug sollte so einfach sein. Aber, wenn man meinen Zahlen glaubt (über Likes, Follower und all den Kram), bin ich richtig schlecht darin.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, liegt es mir wirklich nicht. Einen Blog schreiben — ein „Journal“, so wie hier — das kann ich. Hinsetzen, in Ruhe nachdenken, schreiben und an euch raus schicken. Als würde ich einen Brief schreiben.

Weiterlesen

Level 3

Ich bin kürzlich zu etwas Zeit gekommen.

Klingt seltsam, oder? Geld ist natürlich wichtig, aber vor die Frage gestellt „lieber mehr Zeit als im Augenblick, oder mehr Geld als jetzt“ war meine Antwort: mehr Zeit.

Weiterlesen

DSGVO vs. Schattenhai

Schockstarre! Anders kann ich es nicht beschreiben. In den letzten zwei Monaten hab ich die Luft angehalten und mich ganz klein gemacht. Worte wie „Pseudonymisierung“, „Auftragsverarbeitungsvertrag“ und „Third-Party-Cookies“ flogen über meinen Kopf hinweg. Dazu immer wieder “Datenschutz-Grundverordnung” (kurz DSGVO). Es wurde von Strafen in Höhe von mindestens 5000 oder 6000 Euro gesprochen. Auch für kleine Blogbetreiber!

Weiterlesen

Über die Charaktertiefe von blauen Muggelsüßigkeiten

Manchmal (ok oft) unterhalte ich mich mit meinen Romanfiguren, manchmal (noch öfter) rumoren sie bloß in meinem Hinterkopf herum und quatschen mir frech dazwischen und manchmal (ach was, immer!) glauben sie, alles besser zu wissen als ich.

Gestern waren sie sauer. So richtig sauer. Diese eingeschnappte, nachtragende Art von Persönlich-Angepisst-Sein-Sauer. Salem und Tenazius zumindest — meine Hauptfigur und sein Schriftführer.
Warum? Weil ich es gewagt hatte darüber nachzudenken, ob und in wie weit meine Figuren stereotyp sind.

Weiterlesen

Von Schneeflocken und Desastern

Der Winter im Ruhrgebiet ist ja schon ein Desaster an sich. Zumindest für alle, die knackig kalte Winter mit ordentlich Schnee lieben.
Für die, die Schnee nicht mögen, auch. Kaum fällt nämlich mal eine Flocke, ist schon wieder Desaster, auf den Straßen und im Terminplan der Deutschen Bundesbahn.
Aber hier geht es ausnahmsweise nicht um die aktuelle Wetterlage, sondern um die akute Situation auf meinem Schreibtisch. Ebenfalls ziemlich desaströs … zum Glück.

Weiterlesen

Und das neue Jahr so …

Hallo zusammen, hallo 2018!

Also was steht an? Wie sehen eure Pläne aus? Habt ihr Listen gemacht, euch Ziele gesetzt und jede Menge neue Energie gesammelt?
Hier startet es etwas verhalten aber durchaus optimistisch. Ich halte mich – wie jeden Morgen – an meiner Kaffeetasse fest, starre auf den Laptop und weiß noch nicht so genau, was ich aus den Punkten machen soll, die ich da notiert hab.

Weiterlesen

Jahresende und Winterschlaf

Gut zwei Wochen noch, dann ist dieses Jahr wieder vorbei. Zeit sich zurückzuziehen, Situationen, Ziele und grundsätzlich einfach mal “den ganzen Kram an sich” zu überdenken.

Von guten Vorsätzen halte ich nicht viel, aber von guten Zeitpunkten und auch von guten Plänen und gut durchdachten Konzepten. Deshalb gehören die nächsten Wochen allein meiner Familie und meinen Gedanken. Dieser Blog geht sozusagen in den Winterschlaf.

Das Schreiberherz, mein anglophile Gehirn und ich melden uns in der zweiten Kalenderwoche in 2018 wieder zurück. Bis dahin wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Alles Liebe und genießt die Zeit!

 

Maudes zuckende Öhrchen

Der Cursor blinkt und blinkt … und immer noch steht kein einziges Wort auf der ersten Seite.

Normalerweise mach ich mir um den ersten Satz einer Geschichte nicht so viele Gedanken. Das Exposé, sprich der grobe Plot-Ablauf, und das erste Kapitel entstehen irgendwie gleichzeitig. Erstmal die Rohfassung der ersten Seiten runter schreiben (so als Testgebiet für die Charaktere). Klappt gut? Plot steht? Dann wird nochmal überarbeitet und umgeschrieben, bis das erste Kapitel passt.

Weiterlesen