Jetlag im Internet

Dieses ganze Social-Media-Zeug sollte so einfach sein. Aber, wenn man meinen Zahlen glaubt (über Likes, Follower und all den Kram), bin ich richtig schlecht darin.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, liegt es mir wirklich nicht. Einen Blog schreiben — ein „Journal“, so wie hier — das kann ich. Hinsetzen, in Ruhe nachdenken, schreiben und an euch raus schicken. Als würde ich einen Brief schreiben.

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Level 3

Ich bin kürzlich zu etwas Zeit gekommen.

Klingt seltsam, oder? Geld ist natürlich wichtig, aber vor die Frage gestellt „lieber mehr Zeit oder mehr Geld, als jetzt“ war meine Antwort: mehr Zeit.

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DSGVO vs. Schattenhai

Schockstarre! Anders kann ich es nicht beschreiben. In den letzten zwei Monaten hab ich die Luft angehalten und mich ganz klein gemacht. Worte wie „Pseudonymisierung“, „Auftragsverarbeitungsvertrag“ und „Third-Party-Cookies“ flogen über meinen Kopf hinweg. Dazu immer wieder “Datenschutz-Grundverordnung” (kurz DSGVO). Es wurde von Strafen in Höhe von mindestens 5000 oder 6000 Euro gesprochen. Auch für kleine Blogbetreiber!

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Jahresende und Winterschlaf

Gut zwei Wochen noch, dann ist dieses Jahr wieder vorbei. Zeit sich zurückzuziehen, Situationen, Ziele und grundsätzlich einfach mal “den ganzen Kram an sich” zu überdenken.

Von guten Vorsätzen halte ich nicht viel, aber von guten Zeitpunkten und auch von guten Plänen und gut durchdachten Konzepten. Deshalb gehören die nächsten Wochen allein meiner Familie und meinen Gedanken. Dieser Blog geht sozusagen in den Winterschlaf.

Das Schreiberherz, mein anglophile Gehirn und ich melden uns in der zweiten Kalenderwoche in 2018 wieder zurück. Bis dahin wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Alles Liebe und genießt die Zeit!

 

Sinonyme, Harz 4 und Augenlieder

Eine meiner Deutschlehrerinnen (ich weiß nicht mehr in welcher Klasse) hat mal über mich gesagt: „Ihre Aufsätze sind ja nicht schlecht und wenn sie weiter so viel liest, wird sie die richtige Schreibweise der Wörter schon aufschnappen.“

Das ist so ziemlich die unsinnigste Aussage, die ich je in meinem Leben gehört hab! Ernsthaft, wie kommt man auf sowas?

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Das Schreiberherz und die Heimatliebe

„Your Home is where your heart is“

Mein anglophiles Gehirn schiebt natürlich gleich einen englischen Satz an den Anfang dieses Posts. Aber mein Herz ist erstaunlicherweise völlig einverstanden.

Alle drei sind wir schon ein bisschen rum gekommen in dieser Welt. Wir sind in Rheinhessen geboren und am Niederrhein groß geworden. Wir waren eine ganze Weile lang in Nordirland und sogar in Australien unterwegs.

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Von Weltklasse-Autoren und plötzlichen Erkenntnissen

Ich hab heute mal ein älteres Schätzchen aus meinem „Nicht-Tagebuch“ für euch. Aus dem Mai diesen Jahres, etwas aufpoliert für den Blog:

Eine Erkenntnis. Das Gefühl, dass die Welt wieder ein bisschen besser passt. Das plötzliche Verstehen, wie man ein Problem lösen kann, dass einen (so im Hintergrund versteckt, aber doch vorhanden) geärgert hat.

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