Phantastika 2017

Klingonisch … interessiert mich nicht. Lichtschwerter … äh, nö! Oh, Weltenschöpfer, das ist was!

So ungefähr sahen meine Gedankengänge aus, als ich das Programm zur Phantastika 2017 gelesen hab.

Am liebsten hätte ich mich sofort und auf der Stelle zum TARDIS-Bau angemeldet, aber den Workshop gab‘s nur am Sonntag und da hatte ich leider keine Zeit. Also wurden es „Von der Idee zum Exposé“ mit Uwe Anton und „Weltenschöpfer“ geleitet von Robert Corvus.

Anmelden, Tasche packen und ab ging‘s letzten Samstag nach Oberhausen.

Es war nicht so voll wie erwartet, aber es wäre keine Messe für Fantasy- und Science-Fiction-Literatur, wenn nicht einige interessante Sachen zu sehen gewesen wären. Und natürlich jede Menge Bücher.

Mit den beiden Workshops hab ich eine Niete und einen Volltreffer gezogen.

Wenn ich „Von der Idee zum Exposé“ lese, erwarte ich wenigsten ein paar sachdienliche Hinweise dazu, wie man ein Exposé am besten entwickelt. Und jemanden, der sich vorab ein paar Gedanken dazu macht, was er den Workshop-Teilnehmern vermitteln will und wie er das am geschicktesten in sein kurzes Zeitfenster verpackt.

Uwe Anton hat sich vorne hingesetzt, einen 10-Punkte-Plan erwähnt, von dem wir nur zwei Punkte durchgegangen sind, und auch ansonsten nicht viel Hilfreiches von sich gegeben. Die Teilnehmer sollten Ideen für einen Roman-Plot einbringen. Die hat er abstimmen und ausarbeiten lassen und schließlich festgestellt, dass seine 90 Minuten um sind und wir nicht mehr zum Exposé kommen.

Wirkte sehr gelangweilt und hatte für mich persönlich NULL schreiberischen Mehrwert. Kann ich wirklich nicht weiter empfehlen.

Auch Robert Corvus hat uns viel selbst erarbeiten lassen, aber der wusste genau, wie lang 90 Minuten sind und auch wieviel Info und Gruppenarbeit man darin unter bekommt. Der Workshop war lustig und inspirierend und ein paar durchaus hilfreiche Schaubilder gab es auch.

Natürlich kann man ein so umfangreiches Thema wie die Entwicklung einer ganzen Welt in so kurzer Zeit nur anreißen, aber ich fand es gut gemacht und würde wieder Kurse oder Workshops mit Corvus buchen.

Und dann gab es auf der Phantastika noch soooo viel mehr zu sehen. Ich hab mir den ein oder anderen anwesenden Verlag angeguckt und mit einem der Verleger gesprochen.

Die Autogrammstunden und Lesungen haben mich nicht so interessiert. Dafür hab ich Sabrina von buchmagie.de kennengelernt und bin mit ihr noch eine Weile durch die Buchstände gezogen.

Bis zur Preisverleihung am Abend, haben wir allerdings beide nicht mehr durchgehalten. Wenn ihr wissen möchtet, wer in den einzelnen Kategorien gewonnen hat, müsst ihr leider Google fragen.

 

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