Und das neue Jahr so …

Hallo zusammen, hallo 2018!

Also was steht an? Wie sehen eure Pläne aus? Habt ihr Listen gemacht, euch Ziele gesetzt und jede Menge neue Energie gesammelt?
Hier startet es etwas verhalten aber durchaus optimistisch. Ich halte mich – wie jeden Morgen – an meiner Kaffeetasse fest, starre auf den Laptop und weiß noch nicht so genau, was ich aus den Punkten machen soll, die ich da notiert hab.

Es verspricht ein spannendes Jahr zu werden, aber auch eines mit viel Arbeit. Und wohin mich 2018 schließlich führen wird, ist noch nicht abzusehen (alles wie gehabt, wenn man es genau nimmt). Als Erstes hatte ich – noch in 2017 – im Grippewahn beschlossen, meinen Roman ein weiteres Mal neu zu schreiben (nachzulesen hier).

Klappe Manuskript die Dritte!

Letzte Woche hat mir jetzt James N. Frey bestätigt, dass dies nicht die allerschlechteste Idee ist. Also nicht er persönlich, aber indirekt. In seinem Buch »Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2« zählt er sieben Todsünden auf, die man als Schriftsteller tunlichst unterlassen sollte. Neben »Ängstlichkeit« und »dem Versuch literarisch zu sein«, nennt er an vierter Stelle erstaunlichweise »die Unfähigkeit den Traum noch einmal zu träumen«.

Ähm, was soll’n das sein?

James N. Frey formuliert es so:

»Mit anderen Worten, sie war in der Lage, die Geschichte beim Überarbeiten in ihrem Kopf anders ablaufen zu lassen, als sie sie beim ersten Hinschreiben gesehen hatte.« (Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2 – Kapitel 8, Seite 161, Ende des 2. Absatzes)

Also die eigenen Geschichten nicht immer gleich wegwerfen. Besser sie überarbeiten und »neu erträumen«, um selbst daran zu wachsen und die Geschichten dabei wachsen zu lassen.
Allerdings bin ich mir sicher, dass es schlauer wäre einzelne Szenen neu zu träumen und nicht jedes Mal den ganzen Roman, das würde immerhin einiges an Zeit sparen. Nun … an dieser Fähigkeit arbeite ich noch.

Wie es aussieht, habe ich 2018 also wieder einmal eine Menge Arbeit an einem neuen und gleichzeitig alten Manuskript vor der Nase. Aber der Anfang ist schon geschrieben und bei den Testlesern. Die ersten Reaktionen stimmen mich ziemlich optimistisch.

Dann könnt ihr euch vielleicht erinnern, dass eine weitere Zusammenarbeit mit der Federwelt angekündigt war. Da kommt jetzt im neuen Jahr einiges an Recherche-Arbeit auf mich zu und darauf freue ich mich besonders. Ich werde ein paar Leuten aus der Verlagswelt einige Fragen stellen können, deren Antworten mich brennend interessieren (und die mir vielleicht auch beim Schreiben und Vermarkten meines Manuskriptes weiterhelfen). Das wird eine ganz neue Erfahrung und bestimmt ziemlich spannend.

Ein Wermutstropfen bei den neuen Projekten ist allerdings, dass sie ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb muss ich leider die Zeit, die ich hier am Blog schreibe, runterfahren.

Ich will den Blog nicht aufgeben, aber anstelle hier wöchentlich etwas zu posten, werde ich es wohl zukünftig nur ein- bis zweimal im Monat schaffen. Es tut mir selbst ein bisschen in der Seele weh, aber es lässt sich leider nicht ändern.

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Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn wir uns hier auf dem Blog bald wiederlesen.

Eure

Jasmin Pond

 

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