Wie eine Postkarte mein Wochenende rettete

Wenn Ihr den Anfang gelesen habt, wisst ihr ja, dass ich am 20.03.2017 (ein Montag) die beiden Blumensträuße mit den Teasern bei CARLSEN abgegeben habe. Und das am selben Tag noch mein Manuskript in der Post war, um hoffentlich am nächsten Morgen bei CARLSEN anzukommen.

Die Woche die danach folgte war — einmal abgesehen von dem Bauchkribbeln und der permanenten seelischen Unruhe — sehr bescheidener und ziemlich grauer Alltag. Die Spülmaschine ist kaputtgegangen, das Löwenmädchen hatte schon wieder eine Erkältung und meine Energiereserven waren weit hinaus über den orangenen Bereich ins Rot rein gewandert.

Habt ihr selber Kinder? Kennt ihr das Problem mit dem „ersten Kindergartenjahr“?

Keine Übertreibung und auch bestimmt kein Scherz. Das Löwenmädchen, der Mann meines Lebens und ich befinden uns seit November letzten Jahres in einer Krankheitsdauerschleife. Spätestens jede zweite Woche liegt wieder einer flach. Mindestens!

Gottseidank sind wir von den schlimmsten Kinderkrankheiten bisher verschont geblieben. Aber an Fieber, Erbrechen, Erkältung, Grippe und Co war schon alles dabei, was das Löwenmädchen im Kindergarten auftreiben konnte.

Kurze unruhige Nächte, quengelige Tage, verärgerte Arbeitgeber. Und die Ärzte und Mit-Kindergarten-Mütter nicken bloß alle wissend. „Alles ganz normal“

Super Sache, ehrlich. Woher die nötige Energie nehmen?! Aber hilft nix, einfach durchhalten.

Jedenfalls hatte ich genauso eine Woche hinter mir, als der Mann meines Lebens Samstagmittag die Treppe hinaufgelaufen kam. „Hier ist eine Karte für dich!“

Ich legte den Finger an die Lippen, machte die Tür zum Kinderzimmer hinter mir zu und war im ersten Moment nur froh, dass das Löwenmädchen nicht wieder aufgewacht war.

„Hier ist eine Karte für dich!“ wiederholte er flüsternd und grinste dabei über das ganze Gesicht.

Und Junge, diese Postkarte konnte ich SOWAS von gebrauchen. Sie hat mich über das Wochenende und weit hinaus in die nächste Woche gerettet.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Schreiberin für die Wertschätzung die sie mir damit entgegen gebracht hat. Und es geht dabei nicht um das Manuskript. Ich hatte einigen Aufwand und Liebe in die Teaser gesteckt. Es macht mich glücklich, dass das gut und richtig angekommen ist.

Dankeschön

Hier der Kartentext:

Sehr geehrte Frau Pond,

vielen Dank für die besondere Präsentation Ihres Manuskriptes! So stach es tatsächlich aus dem Stapel, der täglich bei uns eingeht, hervor. Wir sehen es uns gerne an und melden uns dann wieder bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen … Carlsen Verlag

 

Anzahl Mail-Checks Heute: 2
Mails von CARLSEN: 0

 

Ein Gedanke zu „Wie eine Postkarte mein Wochenende rettete

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.